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  • 4th International Physical Theatre Festival Essen 5 - 9 July 2017

That’s it

Sandman / Sabine Molenaar (BE)

© Terri Florido

06.Juli, 21 Uhr

Maschinenhaus Essen

Spieldauer 

ca. 40 Min.

Eintrittspreis 

15,– € / 8,– € (erm.)

Eingeschlossen in einen sanftmütigen Tornado kreiselt die hochgewachsene Frau im bodenlangen himmelblauen Kleid durch den Bühnenraum. Wie ein Eiszapfen in brütender Sommerhitze schmilzt sie inmitten ihres Messie-Wohnzimmers zu Boden. Um sich wenig später in ein kahles, androgynes Wesen zu verwandeln, das sich zu schmeichelnden Klavierklängen windet und die langen Arme gen Himmel reckt.

Surreal und unwirklich sind die hypnotischen Bilderbögen in "That's It", dem choreographischen Erstlingswerk von Sabine Molenaar. Angesiedelt in einer visuellen Ästhetik irgendwo zwischen Alice im Wunderland und American Horror Story, präsentiert sich „That's It" als mysteriöses Universum, das den Hauch von verblichenem Glamour atmet. Logik hat in diesem Kosmos, gesponnen aus Erinnerungen, Assoziationen, seltsamen Träumen und Albträumen, keinen Platz. Molenaars unvergleichlich wandelbarer Körper wird zum Spielball von Kräften, die ihn biegen, falten, verzerren und an den Rand der Erschöpfung treiben. Schönheit und Wahnsinn vereinigen sich auf eine unwirkliche und eindringliche Art. Zusammen mit Emilian Gatsovs musikalischem Arrangement und dem Lichtdesign von Filip Timmerman entsteht so ein höchst erstaunliches Amalgam aus Sound, Licht und Körperkunst.

"Sabine Molenaar hinterlässt ein sprachloses Publikum nach That’s it. Molenaar entführt sie in eine künstliche Welt verblichenen Glamours. Ihr Körper spielt für Mächte, die sie drehen, verzerren, erschöpfen und falten. Molenaar verbindet Schönheit und Wahnsinn auf faszinierende Art und Weise und lässt es einem kalt den Rücken hinunterlaufen.“ (De Morgen, Belgien)

"Während der Aufführung verwandelt sie sich und nimmt alle Arten von Erscheinungen an. Ihr langer Körper scheint alles werden zu können, bis hin zu unterschiedlichen Identitäten. Von Anfang bis Ende gelingt es Sabine Molenaar, Erstaunen hervorzurufen und ihrem kraftvollen Innenleben Form zu verleihen, was zuweilen beängstigend sein kann.“ (theaterkrant.nl)

Konzept, Choreografie und Performance: Sabine Molenaar
Musik: Emilian Gatsov
Lichtdesign: Filip Timmerman
Dramaturgie: Gina Șerbănesc
Scenography: Sabine Molenaar & Filip Timmerman
Koproduziert von: Workspace Brussels
Gefördert von: 4Culture Association (Bukarest), Ultima Vez, workspacebrussels (Belgien), Jardin d’Europe, dem Kulturprogramm der Europäischen Gemeinschaft, Joji inc.
Tour management: Kosmonaut
Dank an: Workspace Brussels, Artpotheek, Festival Cement

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